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Axt im Kopf

von Manuel Kreitmeier/ Florian Wetter

„Ich habe niemals etwas an meinem Mann bemerkt, das auf einen Mord hingedeutet hätte.“

Die gesellschaftlichen Verhältnisse, Kindheit, Familie und Herkunft bestimmen die Psyche eines Menschen. Aus Peter Kürten haben sie einen Mörder gemacht.

9 Menschen hat Kürten in den 1920er Jahren auf brutalste Weise umgebracht. 1930 wurde er von seiner Ehefrau bei der Polizei denunziert. Gottfried Benn schrieb über den berühmtesten Serienmörder der Weimarer Republik: „Kürten – seinerzeit in Düsseldorf – von sieben bis neun abends Lustmörder, im übrigen Kegelbruder und Familienvater.“

Fritz Langs Film „M-eine Stadt sucht einen Mörder“ basiert auf ihm, Randy Newman widmete ihm ein Lied, Bücher und Internetblogs beschäftigen sich bis heute mit diesem rätselhaften Mann. Doch wer war Peter Kürten wirklich?

Aus den Untersuchungsprotokollen ergibt sich das vielschichtige Bild eines Mannes, dessen Handeln vielleicht symptomatisch für das Gewaltpotential in der späten Weimarer Republik steht.

Das vielfach geförderte Theaterprojekt zeichnet basierend auf Originaldokumenten und erfundenen Spielszenen Peter Kürtens Weg zum Mörder nach. Ein spannender Krimi und ein fast groteskes Familiendrama am Vorabend des Faschismus.

Text & Regie: Manuel Kreitmeier
Komposition & Klavier: Florian Wetter
Cello & Elektronik: Hannah Schwegler
Kostüme: Manuel Kreitmeier

Gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Mit freundlicher Unterstützung von:
Kulturamt Stadt Freiburg
Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
Stiftung Landesbank Baden-Württemberg.

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