Kategorien
Feature Premieren

Fräulein Julie

Fräulein Julie ist wieder verrückt! Total verrückt! Die Tochter des Grafen sucht in der Mittsommernacht das ganz große Abenteuer! Sie steigt hinab in den Keller des Schlosses und beginnt einen heißen Flirt mit dem Diener Jean! Der ist schon seit er ein Junge war verschossen in die funkelnde Adelige; doch er ist unten, sie ist oben! Er will steigen, sie will fallen! In der Mitte treffen sie sich – keiner wird die Richtung ändern; höchstens auf dem Scheitelpunkt in Flammen aufgehen!

Ein Stück der Ausrufezeichen! Ein funkelnder Dialog über die existentiellen Fragen. Ein unerhörter Drang treibt August Strindberg an als er „Fräulein Julie“ 1888 zu schreiben beginnt. Er peitscht die Sätze geradezu aufs Papier! Man spürt, es fährt ein neuer Geist hinein ins Theater! – Nach Stillstand und Kulturpause brauchen wir wieder einen solchen Funken. Die Immoralisten entzünden die Lunte und zeigen ein Feuerwerk der Gedanken und Gefühle open art auf der Terrasse ihres Theaters. Selbstverständlich unter sicheren Coronabedingungen.

„Eine große Leistung!“

Die ganze REZENSION von Bettina Schulte in der Badischen Zeitung lesen Sie HIER –>

Besetzung:

Fräulein Julie: Chris Meiser
Jean: Jochen Kruß
Kristin: Markus Schlüter

Deutsche Fassung des Textes: Florian Wetter
Regie/ Bühne: Manuel Kreitmeier
Co- Regie: Markus Schlüter

Beginn der Vorstellungen um 20.30 Uhr.
Kategorien
Archiv Feature Premieren

Stammheim

„Das Messer im Rücken der RAF, bist Du !“

Unter hohen Sicherheitsauflagen sitzen die Rädelsführer der RAF – Meinhof, Baader, Ensslin und Raspe – im Stuttgarter Gefängnis Stammheim in Haft. Ihnen wird der Prozess wegen vierfachen Mords und versuchten Mords in 54 Fällen aufgrund ihrer terroristischen Umtriebe gemacht. Der Prozess gerät zur Farce, denn die Angeklagten nutzen jede Möglichkeit, die Richter zu provozieren und werden unablässig des Saales verwiesen. Auch innerhalb der Gruppe spitzt sich die Lage zu: Vermehrt isolieren die anderen Ulrike Meinhof, demütigen, mobben und misshandeln sie. Meinhof scheint während des Prozesses immer wieder zu signalisieren, sie sei bereit auszusteigen, wenn man ihr nur die Möglichkeit böte. Doch die Justiz bleibt taub und die Schlinge zieht sich immer fester um ihren Hals.

Hochbrisantes Dokudrama über die RAF und einen den spektakulärsten Strafprozesse der Nachkriegsgeschichte. Mit Live- Musik !

„Überaus intensiv“ (Badische Zeitung)

Trailer zum Stück

Radiobeitrag zum Stück auf Radio Dreyeckland

Gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie des Kulturamts der Stadt Freiburg im Rahmen der Konzeptionsförderung und der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.

Besetzung:
Meinhof: Anna Tomicsek
Baader: Jochen Kruß
Ensslin: Chris Meiser
Raspe: Markus Schlüter
Stimme des Staates: Florian Wetter
Wärter: Uli Winterhager

Regie/ Bühne: Manuel Kreitmeier
Musik Komposition & Synthesizer
: Florian Wetter

Wiederaufnahme am 2.Juni 2016

Kategorien
Archiv Feature

Der Geizige

„Hallo Bügelhalter? Hier Plundertasche! Sagen Sie Schröpfhenne `Operation: Ausverkauf`kann steigen!“

SOMMER OPEN-AIR 2013 !!!

Geiz macht geil! Rüstig ins Alter hineingegreist, möchte der Knicker Harpagon noch eine finanziell wie erotisch lukrative Partie machen. Was er allerdings nicht weiß: Das schöne Heiratsschnäppchen ist die Geliebte seines Sohnes und die Kuppelei selbst ein raffiniert eingefädeltes Komplott um ihm seine liebgwonnenen Dukaten zu stehlen. Gut, dass keiner den Platz im Garten kennt, wo er den Geldschatz vergraben hat. Oder doch?

Als Sommer Open-Air unter freiem Himmel und auf einem riesigen Geldspeicher als Bühnenbild, spielen die Immoralisten Molières zeitlose Komödie über den Sparzwang als Lebenszweck!

Besetzung:
Harpagon, der Geizige: Florian Wetter
Cléante, sein Sohn: Uwe Gilot
Elise, seine Tochter: Chris Juliane Meiser
Valère, ihr Geliebter: Jochen Kruß
La Flèche, ein Diener: Sebastian Ridder
Frosine, eine Kupplerin: Anna Tomicsek
Mariane, eine Auserkorene: Christina Beer
Dom Thomas de Alburcy, ein Special Guest: Daniel Leers / Uli Herbertz

Regie/ Bühne:
Manuel Kreitmeier

Übersetzung ins Deutsche von Carl Sternheim. Bearbeitung und ergänzende Übersetzung von Florian Wetter und Manuel Kreitmeier.

Premiere am 17. Juli 2013, 20.30 Uhr

Weitere Aufführungen:
19./20./25./26./27. Juli
01./02./03./08./09./10./15./16./17./22./23./24./29./30./31. August
05./06./07. September, jeweils um 20.30 Uhr

Karten

Die Sitzplätze beim Open- Air sind teilweise überdacht. Es empfiehlt sich dennoch entsprechend Regenkleidung mitzubringen …