Kategorien
Premieren

ELEKTRA

Maßlos ist die Rache, die Elektra ihrem Vater Agamemnon geschworen hat. Maßlos wie das Unrecht, das dem griechischen Helden widerfahren ist: Siegreich heimkehrend aus der Hölle des trojanischen Krieges, wurde er von der eigenen Frau Klytämnestra und ihrem Geliebten Ägisth heimtückisch im Bad ermordet. Viele Jahre sind seitdem vergangen und die Mörder regieren ungestraft das Land. Aber Elektra kann nicht vergessen. Ihr Leben wird aufgezehrt von ohnmächtigem Hass. Vergeblich versucht ihre Schwester Chrysothemis sie zu überzeugen, den sinnlosen Kampf endlich aufzugeben. Doch Elektra hofft auf die rächende Rückkehr ihres Bruders Orest. Ein physischer Kampf zwischen den Protagonisten entwickelt sich, der seine Zuspitzung in einer blutigen Orgie der Gewalt findet.

Zum vierten Mal inszenieren die Immoralisten Ihren Lieblingsklassiker neu. Ein Badezimmer, ein Mord: Die tollste Rachegeschichte der Weltliteratur.

Besetzung:

Elektra: Chris Meiser
Orest: Jochen Kruß
Klythämnestra: Anna Tomicsek
Chrysothemis: N.N.
Ägisth: N.N.

Regie/ Bühne: Manuel Kreitmeier

Kategorien
Premieren

Herr und Knecht

Als sich ihm der Kauf eines Waldstücks zum Schnäppchenpreis anbietet, wittert der reiche Gutsbesitzer Wassili Andrejitsch das Geschäft seines Lebens. Noch am selben Abend beschließt er aufzubrechen, um den Kaufvertrag mit dem Gutsnachbarn unter Dach und Fach zu bringen, ehe am nächsten Morgen potenzielle Käufer aus der Stadt auftauchen und ihm den Wald vor der Nase wegschnappen. Er lässt sich von seinem Knecht Nikita den Pferdeschlitten anspannen und los geht die Fahrt. Doch ein Schneesturm zieht herauf und schon bald hat sich das ungleiche Duo von Herr und Knecht ausweglos in der Nacht und im Schnee verirrt. Gefangen im Labyrinth der Weggabelungen, entbrennt ein Kampf auf Leben und Tod, ein Kampf mit Gott und den Elementen, aber auch ein Kampf mit der eigenen Hybris, der nur gemeinsam gewonnen werden kann.

Ein existentieller Survival- Trip auf Grundlage von Lew Tolstois später Erzählung ist „Herr und Knecht“ eine Parabel über menschliche Solidarität. Spannend und urkomisch zugleich.  

Und das sagt die Presse:

„Dieses intensive 70-minütige Theatererlebnis ist so in uns eingedrungen, dass wir, als die Türen des Theaters wieder aufgehen, erstaunt feststellen, dass es draußen lediglich leise Bindfäden regnet. Kein Schnee, kein Sturm – noch bleibt Zeit, unsere Pläne für den Winter zu schmieden …“ (BZ) 

Besetzung:

Wassili Andrejitsch: Florian Wetter
Nikita: James Foggin

Text/ Regie/ Bühne/ Zeichnungen: Manuel Kreitmeier

Musik: Hannah Schwegler

Dauer: ca. 70 Minuten, keine Pause

Kategorien
Feature Premieren

Fräulein Julie

Fräulein Julie ist wieder verrückt! Total verrückt! Die Tochter des Grafen sucht in der Mittsommernacht das ganz große Abenteuer! Sie steigt hinab in den Keller des Schlosses und beginnt einen heißen Flirt mit dem Diener Jean! Der ist schon seit er ein Junge war verschossen in die funkelnde Adelige; doch er ist unten, sie ist oben! Er will steigen, sie will fallen! In der Mitte treffen sie sich – keiner wird die Richtung ändern; höchstens auf dem Scheitelpunkt in Flammen aufgehen!

Ein Stück der Ausrufezeichen! Ein funkelnder Dialog über die existentiellen Fragen. Ein unerhörter Drang treibt August Strindberg an als er „Fräulein Julie“ 1888 zu schreiben beginnt. Er peitscht die Sätze geradezu aufs Papier! Man spürt, es fährt ein neuer Geist hinein ins Theater! – Nach Stillstand und Kulturpause brauchen wir wieder einen solchen Funken. Die Immoralisten entzünden die Lunte und zeigen ein Feuerwerk der Gedanken und Gefühle open art auf der Terrasse ihres Theaters. Selbstverständlich unter sicheren Coronabedingungen.

„Eine große Leistung!“

Die ganze REZENSION von Bettina Schulte in der Badischen Zeitung lesen Sie HIER –>

Besetzung:

Fräulein Julie: Chris Meiser
Jean: Jochen Kruß
Kristin: Markus Schlüter

Deutsche Fassung des Textes: Florian Wetter
Regie/ Bühne: Manuel Kreitmeier
Co- Regie: Markus Schlüter

Beginn der Vorstellungen um 20.30 Uhr.
Kategorien
Premieren

Wir planen eine Herbstproduktion, müssen aber wegen Corona noch abwarten, wie diese machbar sein kann.

Kategorien
Premieren

Titanic

Am 14. April 1912 rammt die Titanic, das größte Schiff der Welt, auf ihrer Jungfernfahrt von Southampton nach New York einen Eisberg. Die Nacht ist sternenklar, die Sicht hervorragend. Obwohl es Eisbergwarnungen gibt, fährt die Titanic mit Volldampf, denn der Reeder will den Rekord anderer Transatlantik Schiffe überbieten. Zu spät wird der Eisberg gesichtet, das Schiff weicht zwar nach Steuerbord aus, doch reißt damit die ganze vordere Flanke am Eisberg auf. Sofort füllen sich die Kabinen mit Wasser. Das unsinkbare Schiff wird in gut zweieinhalb Stunden gesunken sein. Das Unglück nimmt seinen Lauf, denn an Bord sind nicht genügend Rettungsboote und ein Schiff in unmittelbarer Nähe reagiert nicht auf die Hilferufe…

Das Unglück der Titanic ist eine bizarre Verknüpfung unglücklicher Umstände und menschlichen Versagens. Wenige Tage nach der Rettung wurden in New York die Überlebenden befragt. Auf den Protokollen dieser hoch emotionalen Untersuchung basiert unser Theaterstück.

Besetzung:

Bruce Ismay: Markus Schlüter
Captain Lord: Daniel Leers
Frederick Fleet: Jochen Kruß
Mrs. White: Anna Tomicsek
Harold Bride: Chris Meiser
Mister Phillips: Florian Wetter
James Boxhall: Sebastian Ridder
Harold Lowe: James Foggin

Text/ Regie/ Bühne: Manuel Kreitmeier

Musik: Florian Wetter

Kategorien
Premieren

Wir planen eine Frühlingsproduktion, müssen aber wegen Corona noch abwarten, wie diese machbar sein kann.

Kategorien
Archiv Premieren

Die Marilyn -Tapes

Happy birthday, Mr. President – happy birthday to you

Marilyn Monroe ist tot! Wahrscheinlich Selbstmord? Leere Tablettendöschen auf dem Tisch, ein tödlicher Mix aus Schlafmitteln in ihrem Blut. Doch warum hätte sie sich umbringen sollen, wo sie doch ihr Leben nach langer Zeit wieder im Griff hatte? War sie doch wildentschlossen, mit all den mächtigen Männern abzurechnen, deren Geliebte sie jahrelang gewesen war. Die Indizien häufen sich: Mord! Die Untersuchung des letzten Abends soll alles beweisen. Es ist 19 Uhr, und die Hauptverdächtigen geben sich die Klinke in die Hand: Der Psychiater Dr. Greenson, der Marilyn mehrmals täglich behandelte und dem wegen der Affäre mit seiner Patientin die Entziehung der Approbation droht. Der Schauspieler Peter Lawford, bester Freund der Monroe, mit dubiosen Kontakten zu Mafia. Und schließlich Senator Bobby Kennedy, dessen Image als Familienvater wegen seiner Liebschaft zu Marilyn im Fadenkreuz steht und der fürchtet, dass all die im Bett ausgeplauderten politischen Geheimnisse an die Öffentlichkeit geraten könnten. Denn damit wären er und sein Bruder, Präsident John F. Kennedy für immer erledigt. – Nur einer hat mitgehört: FBI-Chef J. Edgar Hoover. Er hat die Tonbänder, auf denen die letzte Nacht in Marilyns verwanztem Haus aufgezeichnet ist …

Ein verschwörungstheoretisches Feuerwerk über die Mechanismen von Macht und Showbusiness. Uraufführung mit Live- Musik !

Lesen Sie die begeisterte KRITIK der BZ zur Uraufführung !
Bobby Kennedy: Markus Schlüter
Dr. Ralph Greenson: Florian Wetter
Eunice Murray: Anna Tomicsek
Peter Lawford: Jochen Kruß
Pat Newcomb: Verena Huber
Lee Strasberg: Uli Herbertz

Text/ Regie/ Bühne: Manuel Kreitmeier
Musik: Hannah Schwegler (Komposition/ Cello/ Elektronik)

Premiere am 01. Oktober 2016, um 20.00 Uhr

Kategorien
Archiv Premieren

Julius Cäsar

„Denn Brutus ist ein ehrenwerter Mann, das sind sie alle, alle ehrenwert …“

Eine Verschwörung geht um in Rom. Angezettelt hat sie Senator Cassius, dessen brennender Neid nicht ertragen kann, den Rücken unter Cäsars Herrschaft zu beugen. Dieser hat sich zum Tyrannen aufgeschwungen und die Republik in eine Diktatur verwandelt. Mit eiskaltem Kalkül stiftet Cassius den integren Biedermann Brutus und die anderen einstigen Weggefährten zum Komplott an. Im Senat ermorden sie Cäsar und stellen sich dem Volk. Doch der allgemeine Enthusiasmus über die Befreiung kippt: Cäsars Intimfreund Mark Anton schwört auf Rache und eröffnet mit einer legendären Rede die Jagd auf Brutus und Cassius.
Gegenwart und Vergangenheit verschmelzen in unserer Version von Shakespeares dunkelstem Theaterstück zu einem Politthriller über eine Republik, die längst abgewirtschaftet hat.

KRITIK von Bettina Schulte in der BZ zur Premiere von „Julius Cäsar“

Besetzung:

Uli Winterhager, Markus Schlüter, Florian Wetter, Uwe Gilot, Jochen Kruß, Antonio Denscheilmann, Anna Tomicsek, Gabriele Rissler & Erika Hotzen

Musik:
Hannah Schwegler (Komposition & Cello)

Regie/ Bühne:
Manuel Kreitmeier

ab 5. Dezember 2015

Kategorien
Archiv Premieren

Die kleinen Füchse

„Fangt uns die Füchse, die kleinen Füchse! Sie verwüsten die Weinberge, die blühenden Reben.“

Regina Giddens ist als Erbin leer ausgegangen. Ihre Brüder Oscar und Ben haben alles vom Vater bekommen und wollen jetzt in eine Baumwollfabrik investieren. Ein Geschäftspartner ist schnell gefunden, allerdings fehlt noch ein erheblicher Teil der Kapitaleinlage. Den soll Regina von ihrem Mann, dem herzkranken Banker Horace, beschaffen und so ihr Drittel an der Unternehmung erhalten. Regina verachtet ihren Mann für seine Schwäche und sich selbst für ihre Abhängigkeit von ihm und ihren Brüdern. Sie will nicht länger auf die Gunst der Männer angewiesen sein und ersinnt einen Plan, es allen heimzuzahlen. Schnell wird klar: Für ihr Stück vom Kuchen ist Regina bereit, über Leichen zu gehen.
Lillian Hellman ist eine der schillerndsten Persönlichkeit der amerikanischen Literaturgeschichte im 20. Jahrhundert. Ihre Analyse über den Preis, den eine Frau zu zahlen hat, um in der Gesellschaft zu reüssieren und sich über familiäre und gesellschaftliche Zwänge hinwegzusetzen, ist messerscharf. Die Verfilmung mit Bette Davis wurde 1941 neunfach für den Oscar nominiert.

Begeisterte KRITIK von Bettina Schulte in der BZ zum Stück

Besetzung:
Addie: Erika Hotzen
Birdie Hubbard: Verena Huber
Oscar Hubbard: Markus Schlüter
Leo Hubbard: Jochen Kruß
Regina Giddens: Anna Tomicsek
William Marshall: Daniel Leers
Benjamin Hubbard: Florian Wetter
Alexandra Giddens (Sandra): Christina Beer
Horace Giddens: Daniel Leers

Regie/ Bühne:
Manuel Kreitmeier

Deutsch von Bernd Samland. Die Rechte liegen bei Jussenhoven & Fischer, Theater & Medien.

ab 03. März 2016

Kategorien
Archiv Feature Premieren

Stammheim

„Das Messer im Rücken der RAF, bist Du !“

Unter hohen Sicherheitsauflagen sitzen die Rädelsführer der RAF – Meinhof, Baader, Ensslin und Raspe – im Stuttgarter Gefängnis Stammheim in Haft. Ihnen wird der Prozess wegen vierfachen Mords und versuchten Mords in 54 Fällen aufgrund ihrer terroristischen Umtriebe gemacht. Der Prozess gerät zur Farce, denn die Angeklagten nutzen jede Möglichkeit, die Richter zu provozieren und werden unablässig des Saales verwiesen. Auch innerhalb der Gruppe spitzt sich die Lage zu: Vermehrt isolieren die anderen Ulrike Meinhof, demütigen, mobben und misshandeln sie. Meinhof scheint während des Prozesses immer wieder zu signalisieren, sie sei bereit auszusteigen, wenn man ihr nur die Möglichkeit böte. Doch die Justiz bleibt taub und die Schlinge zieht sich immer fester um ihren Hals.

Hochbrisantes Dokudrama über die RAF und einen den spektakulärsten Strafprozesse der Nachkriegsgeschichte. Mit Live- Musik !

„Überaus intensiv“ (Badische Zeitung)

Trailer zum Stück

Radiobeitrag zum Stück auf Radio Dreyeckland

Gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie des Kulturamts der Stadt Freiburg im Rahmen der Konzeptionsförderung und der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.

Besetzung:
Meinhof: Anna Tomicsek
Baader: Jochen Kruß
Ensslin: Chris Meiser
Raspe: Markus Schlüter
Stimme des Staates: Florian Wetter
Wärter: Uli Winterhager

Regie/ Bühne: Manuel Kreitmeier
Musik Komposition & Synthesizer
: Florian Wetter

Wiederaufnahme am 2.Juni 2016