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Hannelore

von Manuel Kreitmeier

„Und weil Papi solch ein großer, großer Mann ist, müssen wir drei ganz kleine, kleine Männer sein.“

FÜR UNSERE BLEICHEN MÜTTER

Blitzlichtgewitter! Die Frau an seiner Seite lächelt für die Titelseiten. Gute, deutsche Frau! Anspruchslos, bieder, bescheiden und doch die First Lady der Bonner Republik. Jeder Blitzschuss trifft ins Mark, schält ihr die Haut ab. Übersät sie mit Brandwunden einer geheimnisvollen Lichtallergie, die sich langsam heranbildet im Schatten des mächtigsten Mannes des Landes. Im Dunkeln rauben ihr die schweren Vorhänge allmählich den Atem. Und stetig reift der Traum in ihr, wenigstens am Ende so zu strahlen wie ihr leuchtendes Vorbild Prinzessin Diana.

Nach Axt im Kopf hat Immoralisten-Regisseur Manuel Kreitmeier den zweiten Teil seiner Trilogie über die Befindlichkeit der deutschen Seele geschrieben. Im Zentrum seines grotesken Kammerspiels steht die Kanzlergattin Hannelore K. in Abwesenheit ihres Mannes. Zusammen mit einer Live-Musik für Cello und Elektronik von Hannah Schwegler entspinnt sich eine fiktive Rhapsodie über die Schattenseiten der Macht, die Angst vor dem Licht. Eine eindringliche Arbeit über all unsere bleichen Mütter und den Preis, den sie zu zahlen haben.

Besetzung:
Hannelore: Anna Tomicsek
Wolf: Markus Schlüter
Köter: Jochen Kruß

Text/ Regie/ Bühne:
Manuel Kreitmeier

Musik:
Cello/ Elektronik: Hannah Schwegler

ab 26. September 2013

Hören Sie hier einen BEITRAG von SWR2 über „HANNELORE“

Lesen Sie hier die KRITIK zur Uraufführung in der Badischen Zeitung

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