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Hoppla, wir leben!

von Ernst Toller

„Sehn wir uns heute abend im Club?“

Nach der misslungenen Revolution 1919 wartet eine Gruppe von Revolutionären auf ihre Hinrichtung. Den jungen Idealisten Karl Thomas treibt das Warten in den Irrsinn. Nach acht Jahren wird er aus einer Nervenheilanstalt entlassen und ertrinkt in den überschwappenden Wogen der Zeit. Medien und Politik beherrschen inzwischen das Gesellschaftsparkett, die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer mehr auseinander. Karls ehemalige Mitstreiter sind zu opportunistischen Staatsdienern avanciert und auch bei seiner Geliebten Eva Berg findet er keinen Halt. Aus Verzweiflung fasst Karl den folgenschweren Entschluss: Ein Attentat auf die Macht!

Ernst Tollers Hoppla, wir leben! gehört zu den größten Theaterereignissen der Weimarer Republik. Gut achtzig Jahre später bringen die Immoralisten dieses von Toller als „Politische Revue“ bezeichnete Meisterwerk als ersten Teil ihres mehrfach geförderten Triptychons „Pulverfass: Weimar!“ erneut auf die Bühne und machen daraus eine kafkaeske Grenzerfahrung, die unaufhaltsam ihrem apokalyptischen Höhepunkt entgegensteuert.

Gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für
Wissenschaft, Forschung und Kunst.
Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste e.V.
Mit freundlicher Unterstützung von
Kulturamt Stadt Freiburg und der Stiftung Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau.

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