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Lulu

von Frank Wedekind

Sie ward geschaffen, Unheil anzustiften, zu locken, zu verführen, zu vergiften – und zu morden – ohne daß es einer spürt.

Lulu ist ein Abgrund. Sie weckt in allen eine unstillbare Begierde. Sie selbst ist blank – eine Frau, die jeder besitzen will ohne zu ahnen, dass der Einsatz das eigene Leben ist. Als Gemahlin des Medizinalrats Dr. Goll sitzt sie einem Maler Portrait, der ihr verfällt und mit ihr eine Affäre beginnt. Der Schock über den Seitensprung trifft Dr. Goll buchstäblich ins Herz. Er stirbt und Lulu zieht zum nächsten Wirt, dem Chefredakteur Dr. Schön. Aus Verzweiflung darüber, nimmt sich der Maler das Leben. Lulu heiratet Dr. Schön, doch Lulu lebt für die Gegenwart und zur Gegenwart wird Dr. Schöns Sohn Alwa, mit dem sie über die Grenzen flieht. Weiter, immer weiter der Dunkelheit entgegen, bis sie auf ihren letzten Liebhaber trifft: Jack the Ripper …

Einen gewaltigen Bilderbogen über die Rastlosigkeit sexueller Begierde hat Frank Wedekind erschaffen. Seine Lulu ist die tabulose Frau ohne Eigenschaften – eine Leinwand, auf der sich die Projektionen der Liebhaberinnen und Liebhaber wie monströse Fratzen überreal projizieren. Nicht die Frau ist die Wurzel der Sünde – es sind diejenigen, die sie dazu machten.

Besetzung:
Lulu: Chris Meiser
Der Maler: Daniel Leers 
Der Professor: Uli Winterhager
Dr. Schön: Markus Schlüter
Alwa: Jochen Kruß
Der Kraftmensch: Antonio Denscheilmann
Gräfin Geschwitz: Anna Tomcsek
Schigolch: Florian Wetter

Regie/ Bühne:
Manuel Kreitmeier

Musik:
Florian Wetter (Komposition / Piano / Synthesizer)

 

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