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Tartuffe

„Und auch du mein Kind wirst sehr sehr bald beschließen, Tartuffe im Schatten unsres Gartens zu genießen“

„Und auch du mein Kind wirst sehr sehr bald beschließen, Tartuffe im Schatten unsres Gartens zu genießen“

Tartuffe Mit Molières Tartuffe – der vielleicht besten, sicherlich modernsten Komödie des großen französischen Dichters – machen die „Immoralisten“ ihr neugegründetes Theater in Freiburg zum bürgerlichen Salon der 20er Jahre. Dort herrscht inzwischen Ausverkauf!

Denn seit der Obdachlose Tartuffe sich in Herz und Geldbeutel der Familie Orgon gefrömmelt hat, steht deren bürgerliche Existenz bedrohlich auf der Kippe. Tartuffe selbst fühlt sich in seiner neuen Rolle als Großbürger pudelwohl, schlägt sich von Orgons Geld den Magen voll, umgarnt dessen Ehefrau und spielt sich überhaupt ganz als Herr im Hause auf. Doch damit nicht genug: Als Tartuffe dem naiven Patriarchen dann auch noch das gesamte Erbe und dessen einzige Tochter abzuschwätzen beginnt, ist die restliche Familie gezwungen zu handeln. Man stellt dem Betrüger eine folgenschwere Falle…

„Als rabenschwarze Boulevard-Komödie in klassischem Gewande rast das Drama so unerbittlich auf die Katastrophe zu, bleibt über neunzig Minuten lang spannungs- und temporeich, glänzt mit originellen Regieideen und einem durchgängig spielfreudigen Ensemble – und findet ein neues, geradezu geniales Ende.“ (Badische Zeitung)

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