Geschichte

2001 gegen den Publikumsgeschmack als Studententheater mit unerhörtem Anspruch begonnen.

We are ugly, but we have the music (Leonard Cohen)

Gelernt: Mach das Publikum zu deinem Verbündeten, sprich mit ihm!

Vorbilder? Fassbinder und die Muppet-Show …

Profitheater seit 2007.

Die Bühne ist ein leerer Raum sagt Peter Brook.

Die Welt ist ein Raum voller Spiegel sagt Eugene O´Neill.

Erste Entdeckung: Wolfgang Hildesheimer. Bearbeitung seines als unspielbar geltenden Dramas Mary Stuart und damit Riesenerfolg am Freiburger Stadttheater 2007.

Alternative Raumprojekte, denn nicht jeder Raum ist Bühne, aber manche sollten es werden.

2008: Macbeth und Elektra im Rauhraum, Im Grün 8 – archaisch!

Wanderzeit …

September 2009: Objet trouvé! Beginn der Umbauarbeiten fürs eigene Theater auf dem Stühlinger Gewerbehof …

Februar 2010: Theatereröffnung mit Geschlossene Gesellschaft – blank, weiß: Empty Space!

Stücke machen, Brötchen backen – acht Neuinszenierungen im ersten Jahr.

„Es geht voran!“ – unvergessliche Begegnung mit Becketts Endspiel, 45°C-Sommer.

Cherchez la femme! Männerbesetzung in Frauenmonologen führt zu Aufführungsverbot durch den Verlag. Seitdem schreiben wir uns lieber unsere eigenen Stücke.

Mit Axt im Kopf erstes Projekt aus komplett eigenen Feder. Text und Musik.

Sommer 2011: Erstes OpenAir mit Oldtimer-Wohnmobil für den Reigen.

Offizieller Ritterschlag: Dreijährige Konzeptionsförderung von Stadt und Land für das Triptychon „Pulverfass: Weimar!“.

Theater als Versuchsanordnung: Faust ist totWoyzeckWaisen.

Symbiose von Text und Musik: Baal – ein Lebensgefühl.

Brot und Spiele? NEIN! Volksstücke, die weh tun: Heimarbeit, Hannelore, Geschichten aus dem Wiener Wald.

Eine eigene Form des Dokumentartheaters entwickelt mit „Axt im Kopf“, „Hannelore“, „Stammheim“, „Die Marilyn- Tapes“

Neuer Schwerpunkt der Arbeit auf eigenen Dramatisierungen und Autorenstücke des Gespanns Kreitmeier & Wetter.

Ein schwarzer Kasten im weißen Theater: Florian Wetter schreibt und komponiert Dostojewskis „Schuld und Sühne“ neu.

Komponierte Live- Musik wird immer mehr ein wichtiger Eckpfeiler unserer Inszenierungen.

2016 Institutionelle Förderung der Stadt Freiburg.

2019 Erhöhung der Institutionellen Förderung.

Die „Weltkriegs- Trilogie“ der Autoren Wetter & Kreitmeier macht Furore. Es erscheinen im Jahresrhythmus die eigenen Stücke „1914“, „1917“, „1919“.

Highlight mit „Das Bildnis des Dorian Gray“, Text: Kreitmeier, Musik: Wetter

Ein fulminantes Open- Air mit Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“. Salzburg adieu !

2020 Verleihung des Reinhold- Schneider- Preises an das Theater der Immoralisten in Form eines Stipendiums. 

2020 Institutionelle Förderung durch das Land.

Coronakrise, 10 jähriger Geburtstag des Theaters, Neuanfang mit dem Kammerspiel „Fräulein Julie“…

… to be continued ..

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