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Der Bau

von Franz Kafka

„Wir sind fünf Freunde. Wir sind einmal hintereinander aus einem Haus gekommen. Seitdem leben wir zusammen. Es wäre ein friedliches Leben, wenn sich nicht immerfort ein Sechster einmischen würde. Er tut uns nichts, aber er ist uns lästig. Wir kennen ihn nicht und wollen ihn nicht bei uns aufnehmen.

Das Tier hat sich einen famosen Bau unter der Erde geschaffen. Eine labyrinthische Welt, in der alles aufs Trefflichste eingerichtet ist, reich ausgestattet mit kostbaren Vorräten und Schätzen. Hier kann das Tier sein, allein, ungestört und friedlich. Doch der Eingang ist ungeschützt und es gibt keine Verteidigungsanlagen – eine grobe Nachlässigkeit. Jetzt hört das Tier Geräusche von außen. Ein anderes Tier? Ob es friedlich ist? Oder will es etwa den Bau erobern und plündern ? Das Tier holt zum Gegenangriff aus…

Wir erzählen die Geschichte vom Fremden und warum wir Angst davor haben. Dafür borgen wir uns die Stimme des Meisters der Verfolgungsangst, Franz Kafka. Seine unvollendete Erzählung Der Bau steht im Zentrum unseres Abends der Labyrinthe, Wiedergänger, Verfolger und Gejagten. Kombiniert mit unbekannten Texten aus dem Nachlass des Autors entfesseln wir mit Live-Musik und magischen Bildern eine Revue kafkaesker Paranoia und skurriler Komik…

Gefördert durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie des Kulturamts der Stadt Freiburg im Rahmen der Institutionsförderung und der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.

Die Fotos zur Produktion stammen von Nobert Steinhöfel und Manuel Kreitmeier

Sehen Sie hier den TRAILER  zu „DER BAU“

Immer Freitags findet nach der Vorstellung ein Publikumsgespräch mit dem Ensemble statt. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. 

Besetzung:
Josef K: Markus Schlüter
Der Dachs: Jochen Kruß
Fräulein 1: Chris Meiser
Fräulein 2: Christina Beer
Die Katze: Hannah Schwegler

Konzeption/ Regie/ Bühne: Manuel Kreitmeier

Musik:
Hannah Schwegler (Sound, Cello, Elektronik)
Florian Wetter (Komposition: Three Interludes for Cello Solo)

Assistenz: Paul Stümpke
Bühnenkonstruktion: Markus Wassmer

Premiere: 11. März, 20 Uhr

Weitere Aufführungen:

16./17./18./23./24./25./30./31. März
01./06./07./08./20./21./22./27./28./29. April, jeweils 20 Uhr

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